Tartines de fruits au ricotta

 

Ein eher winterliches Rezept. Schmeckt super auch warm mit etwas Vanilleeis

Zutaten:

3 Äpfel
4-5 Pflaumen
Butter
Kardamomkapseln, Nelken, Zimt
40-50g Zucker
1-2 Zitronen (am besten Bio)

120g Butter
3 Eier
170g Vollrohrzucker
250g Ricotta
120g feines Mandelmehl
Zitronenschale der 1-2 Zitronen
80g glutenfreies Mehl (zum Beispiel Mix Farine von Schär)

Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden
Pflaumen ebenfalls waschen und in Scheiben schneiden.
In einer großen Pfanne die Butter mit den zerdrückten Kardamomkapseln, Nelken (vorsicht! hier auf keinen Fall zu viel nehmen), etwas Zimt und etwas Zucker erhitzen. Äpfel hinzugeben und karamellisieren. Später noch etwas Zitronensaft darüberträufeln. Das gleiche mit den Pflaumen machen, damit diese ebenfalls den Geschmack des der Gewürze gut annehmen. Hier allerdings mit der Zitrone nicht zu großzügig sein, um den feinen Geschmack der Pflaumen nicht zu überdecken.

Nun mit dem Teig beginnen. Ofen am besten schon auf 180° vorheizen

Butter und Zucker mit dem Rührbesen cremig rühren, Eier, Ricotta. Mandeln und etwas Zitronenabrieb hinzugeben. Glatt rühren und in eine gefettete Form geben. Ich habe damals eine große Tarte und ein paar kleinere daneben gemacht, da das Rezept eine Menge Teig ergibt. Die Pflaumen und Äpfel über dem Teig verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft für ca. 40 Minuten backen.

Guten Appetit!

Französische Galettes mit Lachs, Mango, und Mangold

Die Galettes werden am Besten den Abend vorher vorbereitet, da der Teig gerne über Nacht ruht. Ebenso wie die karamellisierten Mandeln. Diese lassen sich in einem Luftdicht verschlossenen Gefäß lange aufbewahren und können bei Bedarf über Müsli, Eis usw. gegeben werden.

Galettes:
250g Buchweizenmehl
1 Prise Salz
1 Ei
ca. 3/4 L Wasser

Bucheizenmehl und Salz mit dem Ei verrühren und nach und nach das Wasser hinzugeben. Dann den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Galettes werden am Besten im vorhinein gebacken und vor dem Servieren nur kurz erwärmt oder alternativ im Ofen warmgehalten.
Dafür etwas Butter in einer Flachen Pfanne erwärmen und den Teig darin von beiden Seiten garen. Um möglichst flache Crêpes zu erhalten, nur eine kleine Menge Teig in die Pfanne geben und diese dafür zum verteilen kurz vom Herd nehmen. Dann gart der Teig nicht zu schnell und lässt sich besser dünn verteilen.

Karamellisierte Mandeln:
Ein paar geschälte Mandeln,
Etwas Zucker (je nach Menge der Mandeln und Geschmack)

Mandeln etwas kleiner hacken und kurz in einer Pfanne ohne Öl bei großer Hitze und unter ständigem Rühren rösten.
Mandeln aus der Pfanne nehmen, Hitze etwas reduzieren und 2-3 EL Zucker schmelzen lassen. Dabei ebenfalls gut rühren und darauf achten, dass dieser nicht zu dunkel wird. wenn der Zucker geschmolzen ist, schnell die gerösteten Mandeln hinzugeben und umrühren, sodass sie von allen Seiten mit geschmolzenem Zucker bedeckt sind. Dabei nicht mehr lange auf der Herdplatte lassen, da sonst die Mandeln sowie der Zucker verbrennen könnten.

Mangogarnitur:
1 Mango
etwas frische Minze
einen Spritzer Zitronensaft

Mango in möglichst gleichmäßige Stücke schneiden, die Reste gemeinsam mit der Minze und einem Spritzer Zitrone fein pürieren. Das Püree in einen Spritzbeutel geben und beides kühl stellen.

Mangold:

ein Bund Mangold
ca. 200g Sahne (ggf. laktosefrei)

Mangold schmeckt ähnlich wie Spinat und wird auch ähnlich zubereitet.
Ich habe hier frischen Rote-Beete Mangold verwendet. Genauso kann aber auch normaler Mangold oder auch Spinat verwendet werden.

Mangold waschen, und die Stiele in feine streifen schneiden und in einer Schüssel beiseite stellen. Die Blätter ebenfalls etwas kleiner schneiden und in eine weitere Schüssel geben.
Zunächst die Stiele in etwas Butter anschwitzen. Wenn diese glasig und fast weich geworden sind, die Blätter und etwas Sahne hinzugeben und warten bis die Blätter zusammen gefallen sind. Zum Schluss Salzen und Pfeffern.

Lachs:

etwa 150g Lachs mit Haut pro Person (ein Filet)
1-2 (Bio-) Zitronen
Rosmarin
etwas Salz und Pfeffer

Im Dampfgarer:
Lachs waschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.
Den Lachs mit Zitronenscheiben und Rosmarin belegen, Salzen und Pfeffern und im Dampfgarer ca. 6-10 Min garen (meine Stücke waren recht klein, also waren 6 Min vollkommen ausreichend):

Alternativ im Ofen:
Lachs waschen und mit einem Küchentuch trocken tupfen.
Dann zuerst den Lachs mit etwas geschmacksneutralem Öl einreiben, anschließend ebenfalls mit Zitronenscheiben und Rosmarin belegen, Salzen und Pfeffern.
Eine Auflaufform mit Alufolie auslegen, den Lachs hineingeben, mit Alufolie bedecken und im Backofen bei 180°-200°C für ca. 6-8 Min garen.

Nun die Gallettes mit dem Mangopüree, den karamellisierten Mandeln, Lachs und Mangold anrichten. Wer mag kann noch mit etwas frischer Minze dekorieren.
Etwas Sahne in ein kleines Kännchen geben, sodass es kurz vor dem Verzehr noch oben drüber gegeben werden kann

Guten Appetit!

Baba Ganoush

1 Aubergine
1,5 El Tahin
Etwas Saft einer frischen (Bio-) Zitrone
Sesam
Olivenöl
1/2 Knoblauchzehe
Kreuzkümmel
Petersilie
Minze
Pfeffer
Salz

Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Aubergine mit einer Gabel einstechen und für ca. 30 min im Ofen backen, bis die Schale schwarz und das Innere weich ist.
In der Zwischenzeit den Sesam ohne Öl in der Pfanne rösten bis er anfängt zu duften.
Aubergine in zwei Hälften teilen und mit einem Löffel das Innere auslösen.
Zusammen mit Tahin, Zitronensaft, 1-2 El Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Minze, Pfeffer und etwas Salz im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Bei den Gewürzen taste ich mich mit den Mengen immer vorsichtig heran, besonders weil die frischen Kräuter unterschiedlich stark schmecken können.
Ein Teil des gerösteten Sesams kann auch mit püriert werden, ich mag es jedoch besonders gerne, wenn die Samen ganz bleiben und gebe diese daher meist erst nach dem Pürieren hinzu.

Baba Ganoush in eine Schale geben, mit etwas Olivenöl und Sesamsamen garnieren und abgekühlt servieren.
Schmeckt gut zum Apéretif und als Brotaufstrich.

Guten Appetit!

Granola

Da die Auswahl an glutenfreiem Müsli nicht sehr groß und für gewöhnlich sehr teuer ist, mache ich mir mein Müsli häufig selber.
Die Zutaten dafür sind sehr individuell anpassbar und das Rezept ist wirklich super einfach und schnell!
Besonders lecker finde ich Kokoschips, da diese beim Backen richtig knusprig werden. Nüsse sind außerdem sehr gesund genauso wie Chiasamen oder Leinsamen.
Kleiner Tipp: wem das Zusammensuchen der Zutaten zu aufwändig ist, kann einfach sein Lieblingsstudentenfutter kaufen, und dieses als Zusatz verwenden!

Hier mein Beispielrezept:

glutenfreie Haferflocken (für ein großes Blech ca. 100g)
Mandeln
Cashewkerne
Haselnusskerne
Kokoschips
Bananenchips
Chia-samen
Leinsamen
Agavendicksaft ca. (1-2 El)
Kokosöl (ca. 2 Tl)
eine Prise Salz

getrocknete Aprikosen
Rosinen
Schokostückchen

Backofen auf 120° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten bis auf die Trockenfrüchte(!) nach Belieben mischen und mit einem Spatel durchkneten.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ausbreiten, sodass die Haferflocken ein wenig aufeinander, aber trotzdem frei genug liegen, sodass sie von allen Seiten knusprig werden können. Das Ganze für ca. 1 Std backen, dabei gut beobachten und gelegentlich mit einem Spatel wenden.
Am Ende der Backzeit kann die Temperatur noch für ca. 5-10 min auf 150° erhöht werden – je nach gewünschter Knusprigkeit des Müslis.
Müsli aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen, bevor es in ein luftdichtes Gefäß gegeben werden kann.
Vorher noch die Trockenfrüchte hinzufügen. Diese dürfen nicht mitgebacken werden, da sie sonst leicht verbrennen und nicht mehr schmecken.
Die Schokolade sollte auch erst dazu gegeben werden, wenn das Müsli vollständig abgekühlt ist, da sie sonst schmilzt.
Es eignet sich übrigens auch super als Crumble-Topping oder als Beilage zu Eis!

Guten Appetit!

Lavash

Dies ist ein iranisches, sehr dünnes und knuspriges Brot, welches schnell und einfach zuzubereiten ist.
Besonders lecker ist es direkt aus dem Ofen, mit Dips wie Guacamole, Hummus oder Baba Ganoush.

150g glutenfreies Mehl (zb. Universalmix von Schär)
2 Tl Xanthan
15g Butter
2 Eier
90ml Wasser
ca. 1 Tl Salz
Sesam

Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Mehl, Xanthan und Salz vermischen.
Das Ei trennen, Eigelb zur Seite stellen, Eiweiß mit Wasser zusammen schaumig schlagen und vorsichtig mit der zerlassenen Butter zur Mehlmischung geben.
Teig gut durchkneten, kleine kugeln formen und schließlich sehr dünn ausrollen.
Eventuell eine Frischhaltefolie zum Ausrollen zur Hilfe nehmen. Dies verhindert das Festkleben des Teiges an der Teigrolle.
Die Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit dem Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen. Stattdessen können die Fladen auch mit verschiedenen Kräutern belegt werden (z.B. Rosmarin oder Thymian).
Die Anschließende Backzeit ist sehr abhängig von der Dicke des Teiges. Sie varriiert zwischen 5-15 Minuten, also unbedingt gut beobachten!

Guten Appetit!

Lizza Dessert

Lizzaboden
gefrorene Himbeeren
1 Apfel
1 Pfirsich
Vanilleeis (ggf. auch laktosefrei)

Wer mag kann den Lizzaboden zunächst zuschneiden, so sind auch verschiedene Varianten des Belags möglich.

Die Lizzaböden wie in der Anleitung angegeben zunächst vorbacken.
In der Zeit die gefrorenen Himbeeren auf dem Herd bei schwacher Hitze und unter ständigem Rühren auftauen, bis sie eine Saucenartige Konsistenz haben.
Apfel und Pfirsich in sehr dünne Scheiben schneiden.
Nach Ablauf der Vorbackzeit die Böden entnehmen, zunächst mit der Himbeersauce bestreichen und dann entweder mit Apfel oder mit Pfirsich belegen.
Kurz zurück in den Ofen schieben, biss das Obst weich geworden ist.
Vanilleeis auf die heißen Böden geben und sofort servieren.

Guten Appetit!

Für genauere Erläuterung der Vorbereitung der Böden, einfach bei meinen zwei vorigen Einträgen zu Lizza vorbeischauen. 🙂
Lizzini
Lizza mit Aubergine und Mozzarella

Lizza mit Aubergine und Mozzarella

Manchmal mangelt es besonders in der Klausurenphase an Zeit – dafür ist der glutenfreie Pizzateig von https://www.lizza.de/ sehr praktisch – er ist wirklich schnell zubereitet und zudem sehr lecker und gesund.
Der ungebackene Teig ließ sich auch super einfrieren. Dafür habe ich ihn mir jedoch vorher zurecht geschnitten, da dies im gefrorenen Zustand nicht mehr so leicht geht.

1 Lizzateig
Tomatensauce (Ich habe die von Lizza verwendet würde aber eher zu selbstgemachter tendieren, da mir diese etwas zu stark war)
1 Aubergine
1 Mozzarella (ggf. Laktosefrei)

Aubergine in dünne Scheiben schneiden mit etwas Olivenöl und Salz benetzen und auf ein Backblech geben.
Den Lizzateig aus der Verpackung nehmen und für ca 8 Min im gut vorgeheizten Backofen bei ca 200°C backen. Die Aubergine kann gleichzeitig mit gebacken werden, da die Backzeit ähnlich ist – eventuell, je nach dicke der Scheiben etwas länger.
Den Boden aus dem Ofen nehmen, mit Tomatensauce, Auberginen und Mozzarella belegen und nochmals für ca. 6 Minuten in den Ofen geben, bis der Käse schön knusprig wird.

Wirklich einfach und lecker – Guten Appetit!